Für welche Messstellen eignet sich das Online-Temperaturüberwachungssystem für Schaltanlagen?
发布时间:23. Juni 2026, 02:12:02 Uhr
Das induktive Online-Temperaturüberwachungssystem IN-302G wird hauptsächlich zur Temperaturmessung an elektrischen Hochspannungskontakten eingesetzt und eignet sich für freiliegende Kontakte in Hochspannungsschaltanlagen, Sammelschienenverbindungen, Kabelköpfe, Leistungsschalterkontakte sowie Ein- und Ausgangsanschlüsse von Transformatoren. Es eignet sich dazu, Temperaturanstiege an Kontaktstellen, die bei manuellen Rundgängen nur schwer kontinuierlich zu erkennen sind, in Echtzeit-Online-Daten umzuwandeln.
Bei der Auswahl eines induktiven Online-Temperaturüberwachungssystems sollten die vor Ort vorhandenen Anlagen, die Steuerungslogik, die Kommunikationsart und die Wartungsmodalitäten berücksichtigt werden. Zubehör für elektrische Anlagen und Online-Überwachungsgeräte werden in der Regel nicht isoliert betrieben, sondern arbeiten gemeinsam mit Transformatoren, Schaltanlagen, Kabeln, Backend-Plattformen, Alarmkreisen und Betriebs- und Wartungsabläufen. Eine klare Beschreibung des Anwendungsszenarios ist für die Beschaffung und die spätere Wartung von größerem Nutzen als das bloße Aufzählen von Modellbezeichnungen.
1. Kernfunktionen und Zielgruppe
| Seriennummer | Informationen zu Funktionen oder Anwendungen |
|---|---|
| 1 | Zur Temperaturmessung an elektrischen Hochspannungskontakten |
| 2 | Zu den Anwendungsbereichen gehören freiliegende Kontakte, Sammelschienenverbindungen, Kabelenden, Kontakte von Leistungsschaltern sowie Ein- und Ausgangsanschlüsse von Transformatoren. |
| 3 | Der Sensor umfasst eine Funkübertragungsschaltung, eine logische CPU-Steuerschaltung, eine Signalmodulations- und Verstärkerschaltung sowie einen Temperatursensor. |
| 4 | Der Empfangsrechner kann als Messgerät vor Ort installiert werden |
| 5 | Es kann auch ein Touchscreen-Hauptgerät zum zentralen Empfang verwendet werden. |
| 6 | Einseitige Schaltschränke können entweder auf Schienen oder als Einbauversion montiert werden |
| 7 | Beispiele für die Anzahl der angeschlossenen Geräte umfassen 12 Sensoren und 240 Sensoren |
| 8 | Temperaturmessbereich: -20 °C bis 120 °C |
2. Bei der Auswahl sollte man zunächst die Anforderungen vor Ort berücksichtigen
Bei der Temperaturüberwachung von Schaltanlagen sollten vorrangig die Stellen erfasst werden, an denen die größte Wärmeentwicklung auftritt und die den größten Einflussbereich haben, beispielsweise die Kontakte von Zuleitungsschränken, Sammelschienen-Verbindungsschränken und wichtigen Abzweigschränken sowie die Verbindungsflächen der Sammelschienen und die Kabelverbindungen. Bei der Festlegung der Messpunkte sollte die Anzahl der Sensoren nicht allein anhand der Anzahl der Schränke geschätzt werden, sondern anhand der tatsächlichen Anzahl der Anschlüsse an jeder Schrankseite berechnet werden.
3. Hinweise zur Bereitstellung und zum Betrieb
Jede Sensornummer muss der tatsächlichen Position des Geräts entsprechen. Im Backend sollten idealerweise die Schranknummer, die Phase und der Einbauort angegeben werden. Auf diese Weise kann das Betriebs- und Wartungspersonal im Falle eines Temperaturalarms den konkreten Hotspot im Schrank direkt lokalisieren, wodurch sich die Zeit für das Öffnen des Schranks und die Suche verkürzt. Bei der Inbetriebnahme sollten außerdem die Montageart des Hauptgeräts, die Empfangsstabilität und die Aktualisierung der Backend-Daten überprüft werden.
Bei Anfragen oder technischen Gesprächen empfiehlt es sich, die Gerätemodelle, Fotos vom Einsatzort, den Installationsort, die Verdrahtungsart, die Anforderungen an den Backend-Zugang sowie den aktuellen Stand des bestehenden Systems bereitzuhalten. Bei Modernisierungsprojekten sollten zudem die Typenschilder der ursprünglichen Geräte, Fotos der Klemmen sowie eine Beschreibung der Steuerkreise bereitgestellt werden; bei Neubauprojekten sollten Stromversorgung, Kommunikation, Platzbedarf für Schaltschränke, Bezeichnungen der Messpunkte und Alarmstufen bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.
4. Häufig gestellte Fragen
1. Wird dieses Temperaturmesssystem ausschließlich für Schaltschränke verwendet?
Es kann auch für Hochspannungsanschlüsse wie Transformator-Ein- und Ausgangsklemmen verwendet werden.
2. Wie groß ist der Temperaturbereich?
In den Unterlagen ist der Temperaturüberwachungsbereich von -20 °C bis 120 °C angegeben.
3. Warum werden die Punkte nummeriert?
Ermöglicht nach einem Alarm die schnelle Lokalisierung des betreffenden Kontakts, der Sammelschiene oder des Kabelanschlusses.
5) Empfehlungen für das Auswahlverfahren
Die Auswahl eines induktiven Online-Temperaturüberwachungssystems sollte in vier Schritten erfolgen. Im ersten Schritt werden die zu überwachenden Geräte festgelegt, beispielsweise Transformatoren, Schaltanlagen, Kabelstrecken oder GIS-Feldabschnitte; im zweiten Schritt werden die Ziele vor Ort definiert: lokale Anzeige, automatische Steuerung, Fernalarmierung oder Anbindung an eine integrierte Online-Überwachungsplattform; Im dritten Schritt werden die Schnittstellenbedingungen festgelegt, darunter Stromversorgung, Kommunikation, analoge Signale, Kontakte, Einbauraum und Kabelverlegung; im vierten Schritt werden Modell, Stückzahl, Ersatzteile und Lieferzeitraum abgeglichen. Auf diese Weise lassen sich Nacharbeiten vermeiden, die entstehen, wenn zunächst ein Modell festgelegt und erst später der Bedarf ermittelt wird.
Bei Modernisierungsprojekten sollte besonders auf die Kompatibilität mit den bestehenden Anlagen geachtet werden. Die Anschlussbelegung, die Einbauöffnungen, die Kommunikationsadressen, die Hintergrundtabellen und die Alarmkreise der alten Anlagen haben oft einen größeren Einfluss auf das Endergebnis als die Parameter einzelner neuer Geräte. Wenn Sie vor der Beschaffung die ursprünglichen Typenschilder, Fotos vom Einsatzort, Schaltpläne und auftretende Probleme klar zusammenstellen, kann der Anbieter leichter beurteilen, ob eine Ersatzlösung geeignet ist.
6. Schwerpunkte bei der Betriebs- und Wartungsprüfung
Nach der Inbetriebnahme des induktiven Online-Temperaturüberwachungssystems sollte ein Basisregister angelegt werden, in dem der Installationsort, das Modell, die Anschlussart, die Kommunikationsparameter, die Alarmschwellenwerte und die für die Wartung verantwortlichen Personen erfasst werden. Bei den täglichen Rundgängen sollte nicht nur überprüft werden, ob die Geräte online sind, sondern auch, ob die Daten plausibel sind, ob die Alarme geschlossen sind und ob sich die historischen Trends kontinuierlich ändern. Bei Auftreten von Anomalien wird empfohlen, eine umfassende Beurteilung unter Berücksichtigung von erneuten Messungen vor Ort, Laständerungen, Umgebungsbedingungen und historischen Aufzeichnungen vorzunehmen und keine voreiligen Schlussfolgerungen allein aufgrund eines einzelnen Alarms zu ziehen.
Bei Projekten, die eine Anbindung an das Backend erfordern, wird empfohlen, während der Testphase gleichzeitig die lokale Anzeige, die Remote-Daten, die Alarmmeldungen, die Ereignisprotokolle und den Export von Berichten zu überprüfen. Erst wenn die drei Komponenten – Vor-Ort-Geräte, Kommunikationsverbindungen und Backend-Anzeige – stabil funktionieren, gilt die Online-Überwachungs- oder Steuerungsanlage als endgültig übergeben.
7. Zusammenfassung
Der Wert dieses induktiven Online-Temperaturüberwachungssystems liegt nicht nur in der einmaligen Installation, sondern darin, dass der Zustand der Anlagen leichter erkannt, erfasst und bearbeitet werden kann. Um einen stabilen Betrieb im späteren Verlauf zu gewährleisten, sollten bei der Auswahl des Modells die Anwendungsbereiche, Schnittstellen, Steuerungslogik und Betriebs- und Wartungsprozesse genau geklärt werden. Bei Fragen zu Modell, Abmessungen, Schnittstellen oder technischen Details sind die technische Projektvereinbarung und die aktuellen Herstellerangaben maßgeblich.








